Über mich
Meine Leidenschaft für Pferde begann als Teenager. Ich hatte in diversen Reitschulen Unterricht, aber instinktiv wusste ich, dass es nicht das ist, was ich mir mit Pferden wünschte. Traurige Boxenpferde, lauter, grober Unterricht – das Pferd halt als Sportgerät. Das änderte sich 1998, als ich auf eine Araber-Züchterin am Rande von Berlin gestoßen bin, bei der die Pferde artgerecht in Herden lebten. Selbst die Fohlen wurden im Herdenverband geboren und sind später in Jungpferdegruppen aufgewachsen. Ich verliebte mich spontan in eine Shagya-Araber-Stute "Farasha" . Sie war mein Traumpferd.
Im August 1999 wurde dann "Asmar" auf dem Hof geboren und so kam ich zu meinem zweiten Pferd. Ich dachte, wir hätten eine gute Beziehung, habe ich doch damals nicht wirklich realisiert, dass er das Sagen hatte. Das zeigte er mir deutlich, als ich ihn angeritten habe. Drei schwere Unfälle und ein Vollblut-Araber, der in Höchstgeschwindigkeit durchs Gelände raste. Ich war verzweifelt und auf der Suche nach Lösungen bin ich schließlich auf die Internetseite von Parelli gestoßen. Schnell war Level 1 gekauft und ich begann mit beiden Pferden, nach Parelli zu spielen. Und so begann mein Weg.
Kurse, Privatunterricht bei verschiedenen Instruktoren haben mich begleitet. Im September 2008 hatte ich das unsagbare Glück, zwei Monate als Intensivstudent bei Parelli 4-Stern Instruktor Michael Wanzenried in der Schweiz verbringen zu dürfen. Diese Zeit hat mich entscheidend geprägt. Im Oktober 2008 verbrachte ich sechs Wochen im Parelli-Study-Center in Florida und im Juli 2009 wurde ich für den Lehrgang zum Parelli-Instruktor in Pagosa-Springs angenommen. Seit November 2009 bin ich nun Parelli 1-Stern Instructor und unterrichte in dieser Funktion Bodenarbeit (Online) von Level 1 bis Level 3 für Gruppen bis max. 3 Personen.
Menschen zu helfen, mit ihren Pferden eine gute Partnerschaft aufzubauen und sie auf diesem Weg begleiten zu können, macht mich sehr stolz! Und nicht zuletzt hat dieses Programm meine eigene Entwicklung und Persönlichkeit gefördert. Es hat mich gelehrt, dass – auch Beziehungen zu Menschen – von Hochs und Tiefs leben und dass es sich immer lohnt, daran zu arbeiten, an mir selbst zu arbeiten.